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Microsoft Global Exchange in Atlanta – inspirieren und motivieren

Der Jet-Lag ist noch nicht ganz verflogen seit meiner gestrigen Rückkehr vom Microsoft Global Claudia Balocco Education Program ManagerExchange (MGX) in Atlanta / USA. Dieses weltweite Treffen findet jedes Jahr Anfang unseres Finanzjahres im Juli statt und wird von rund 12'000 Mitarbeitenden (von total 90'000) besucht, vornehmlich solchen mit Kundenkontakt. Ziel ist es, uns für das neue Finanzjahr auf den neuesten Stand zu bringen bezüglich Ausrichtung, Vision MXG Atlantaund Strategie; der Produkte und Technologien inklusive aktueller Entwicklungen. Ein ganz wichtiger Aspekt ist aber auch das Motivieren, ebenso wie das Feiern von grossen und kleinen Erfolgen.

Danke sagen und Anerkennung geben ist etwas, was in unserer Firma institutionell verankert ist und auch gerne und grosszügig praktiziert wird. Ich empfinde das als grosse Stärke von Microsoft. Eine derartige Konferenz ist aber nochmals eine besondere Art des Dankesagens. Die ersten anderthalb Stunden des ersten Konferenztages, an dem alle 12'000 Teilnehmenden in einem Stadion vereint waren, wurden mit der Ehrung von Mitarbeitenden (und Teams) verbracht, die etwas Besonderes geleistet hatten. Dieser Erfolg war manchmal der Abschluss eines besonders grossen oder wichtigen Vertrages, oftmals aber einfach dass ein Mensch sich besonders ins Zeug gelegt hatte und besonders gut auf die Wünsche seines Kunden gehört oder mit anderen zusammen gearbeitet hatte. Mit vielen grossen und kleinen Beispielen, die über die Tage eingestreut wurden, wird so das Schaffen unserer Firma lebendig und erhält man Einblick in andere Welten. Auch der Schweizer Account Manager für die Öffentliche Hand, Hans-Jürg Lüthi, gehört zu den "Circle of Excellence Award" Gewinnern, wozu wir ihm natürlich kräftig gratulieren.Hansjürg Lüthi & Steve Ballmer

Das diesjährige MGX war das erste Post-Bill-Gates und entsprechend hoch waren die Erwartungen an Bills Nachfolger, Craig Mundie und Ray Ozzie. Die Präsentationen und Demos darüber, was die Zukunft bringen wird, waren natürlich ein Highlight des MGX. Viel darf ich Ihnen nicht verraten über das, was in der Pipeline steckt, aber ich kann Ihnen sagen: Strategie und Vision sind kristallklar, und was Sie in einigen Monaten und Jahren von uns sehen werden, wird Sie überzeugen, dass es richtig ist auf Microsoft zu setzen. Der Einblick reichte von Diensten und Produkten die in den nächsten Monaten angekündigt werden bis zurück in die Forschungslabors von Microsoft Research, wo in 7 Zentren weltweit jährlich für eindrückliche 7 Milliarden Dollar Zukunftsforschung betrieben wird. Es wurde gezeigt, wie Microsoft etwa mittels Hochleistungscomputern einen Beitrag zur Aidsforschung leistet oder auf welche Art Robotik und Automation unser Leben bald von bestimmten Arbeiten entlasten können. MGX 2008

Eindrücklich sind - neben dem Feiern der Stärken und Erfolge - der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik. In mancher Rede, manchem Rückblick wurde auch festgestellt: "we could have done better". Dies war gepaart mit einer sehr erfrischenden und unterhaltenden Selbstironie. Kurze Videos persiflierten Personen auf spassige und persönliche Art - Steve Ballmer beim "Guitar Hero" spielen oder Kevin Turner als "Indiana Turner".

Jedes Jahr nutzt das Management die Gelegenheit, noch einmal die Vision von Microsoft ins Leben zu rufen (nämlich Ihnen mittels Technologie die Mittel in die Hand zu geben, Ihr Potenzial auszuschöpfen), und diese auch lebendig werden zu lassen. Strategisch-taktische Fragen werden angesprochen, und Vision, Strategie und die Technologien fügen sich zusammen, ergeben ein Gesamtbild, das uns allen hilft und uns motiviert, in unserer täglichen Arbeit die richtigen Entscheidungen zu treffen, Auskünfte zu geben und voller Elan und Motivation unsere tägliche Arbeit anzugehen.

MGX 2008Anderthalb Tage sind dann hunderten von kleinen und mittelgrossen Workshops gewidmet, die rollenspezifisch, geographisch oder thematisch gegliederte Fragen von Relevanz aufgreifen und uns alle in  unserem konkreten Job unterstützen sollen. Und den grossen Abschluss bildete eine Party im Six Flags Vergnügungspark in Atlanta, den Microsoft für den Abend gemietet hatte. Dieser Park bietet allerlei verrückte Achterbahnen und andere Attraktionen. Den Höhepunkt bildete aber sicherlich das Live-Konzert von p!nk.

 

Besuch von der Computeria Wallisellen: ein Austausch zwischen Zeitreisenden

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben den 24. Juni 2008. Die Zeitreise in die Zukunft kann beginnen. Doch statt der Enterprise Crew in futuristisch anmutenden Outfits wartet eine Gruppe neugieriger und gut gelaunter Senioren im EBarbara Josef, PR Lead Microsoft Schweizmpfangsbereich. bereit für das Erkunden ferner Galaxien oder konkreter: der Arbeitswelt der Zukunft. Gemeinsam begeben wir uns mit unseren Gästen ins Solution & Innovation Center.  

Ein paar Worte zu unseren Gästen: Die Computeria Wallisellen ist ein Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren, die gemeinsam fit bleiben wollen im Umgang mit dem Computer. Bei regelmässigen Treffen tauschen sie Erfahrungen aus, helfen sich gegenseitig bei der Beseitigung von Problemen und probieren neue Anwendung und Geräte aus. Es gibt in der Schweiz mehr als 30 solcher lokalen Netzwerke. Die Computeria Wallisellen hat natürlich mit dem Hauptsitz von Microsoft Schweiz in der unmittelbaren Nachbarschaft fast schon wenig eine Verpflichtung, am Ball der technologischen Entwicklungen zu bleiben.

 Microsoft Solution  Innovation Center Zurück ins Raumschiff Enterprise: Nach einem Kaffe und kurzem ungezwungener Vorstellungsrunde kann die Zeitreise losgehen. Der Raum wird dunkel, hier ein letzes Husten, Zurechtrücken des Stuhls und dann ist es ganz still. Bis der Sprecher die Stille bricht und die Animationen über die drei Grossbildschirme laufen. Gespannt folgen unsere Gäste der Vorstellung. Als es darum geht, ein virtuelles Meeting selber zu erleben, schlüpfen einige von ihnen sofort in die Rolle des Anwalts oder des Geschäftsführers. Die Stimmung ist heiter. „Trau keinem Anwalt, Ruedi“ und „Typisch, der Herr Geschäftsführer gönnt sich wieder mal ein Gläschen, während wir arbeiten“. Schön zu sehen, wenn sich eine Gruppe auf das Rollenspiel einlässt und erst noch mit einer gesunden Prise Humor. Als die Vorstellung beendet ist, bleibt uns noch kurz Zeit für die Diskussion. Viel zu kurz, wie sich herausstellt. Unsere Gäste – ganz offensichtlich angeregt durch die Präsentation dieses Zukunftsscenarios – haben jede Menge kritische Fragen und Anmerkungen. „Wird man da nicht komplett „verruckt“ wenn ständig etwas blinkt, piepst und wenn man immer und überall erreichbar ist?“ „Ich will gar nicht, dass eine Maschine für mich denkt – so wird man ja ganz abhängig“. „Warum soll man denn ständig etwas Neues lernen müssen – so lange das Alte gut funktioniert, sehe ich keinen Grund zu wechseln“. Am stärksten scheiden sich die Geister bei der Frage, ob denn nun alles einfacher wird („plug and play“) oder viel komplizierter. Ich persönlich bin mit der Diskussion fast etwas überfordert. Vor mir sind lauter Persönlichkeiten, die in ihrem Berufsleben viel geleistet haben und genauso erfolgreich waren ohne die heutigen Technologien. Und jetzt will ich ihnen weiss machen, dass sie eigentlich heute schon von gestern sind und dass in Zukunft so richtig die Post abgeht. Oder wohl eher Unified Communications. Und dass alles natürlich gaaaaanz einfach ist – für jedermann und -frau.

Ein Herr zu meiner Linken kommt mir unerwartet rettend zur Hilfe: „Schaut euch doch mal unsere Enkel an – die sind da viel fitter als wir. Die wachsen damit auf. Die probieren einfach aus und dann klappt das. Was wir soeben gesehen haben, ist auch nicht für uns. Das ist für unsere Enkel und Urenkel. Und die werden das ganz normal finden“. Damit schlägt die Stimmung plötzlich um. Es ist fast eine gewisse Erleichterung zu spüren dank der Einsicht, dass man ja schliesslich auch nicht mehr alles mitmachen muss. Mit einem Schmunzeln kommt mir meine kleine Nichte Joelle in den Sinn. Erst kürzlich erzählte sie mir, dass sie sich einen Fotoapparat wünscht. Als ich sie fragte, ob sie denn schon einen gesehen hätte im Laden, sagte sie: „Nein wir kaufen ihn im Internet“. Nicht schlecht für eine Dreijährige. Aus lauter Neugierde fragte ich sie: „Wo ist denn das Internet“. Nach kurzem Zögern erklärte sie mir geduldig: „Weisch, s’Internet isch überall“. Ich staunte nicht schlecht – da bekomme ich aus einem Kindermund die modernste Theorie des „Cloud Computing“ serviert. Faszinierend.

Als ich abends nach Hause fahre, bin ich in Gedanken immer noch bei der Diskussion mit unseren Besuchern. Doch während wir die  interessierten Senioren in die Zukunft katapultiert haben, geht meine Reise in die andere Richtung los: In die Vergangenheit. War früher wirklich alles viel langsamer und umständlicher? Oder vielleicht sogar viel effizienter, weil die Hürde, einen richtigen Brief zu schreiben oder zum Telefonhörer zu greifen, höher war als heute, wo man einfach den „send“ Knopf drückt oder schnell etwas per Messenger mitteilt? Wie konnte man sich ohne Handy unterwegs abstimmen bei dringenden Fällen? Vielleicht musste man halt bei allem länger warten. Falsch! Da kommt mir das Beispiel meines Grossvaters, der Tierarzt war, in den Sinn. Er notierte meiner Grossmutter jeweils am Morgen die geplante Route und so konnte meine Grossmutter immer ungefähr abschätzen, bei welchem Bauernhof sie ihn dann bei Notfällen telefonisch erreichen konnte. Damit verstand ich auch die Skepsis unserer Besucher besser – ihnen hat damals nichts gefehlt und wir machen ihnen Lösungen schmackhaft, für Bedürfnisse, die sie gar nicht haben. Das wiederum würde aber heissen, dass wir mit jeder neuen technologischen Entwicklung ganze Generationen abhängen. Auch falsch! Der Verein Computeria ist das beste Beispiel dafür, dass unsere heutigen Senioren die Integration ganz bewusst suchen und alles andere als stehen bleiben. Ihr MottWalter Wehrleo „gemeinsam statt einsam“ zeigt auch sehr schön, dass gerade neue Technologien verbindend wirken können. Voraussetzung dafür sind Neugierde, Respekt und Toleranz. Und zwar von beiden Seiten.

Als ich spätabends fast am Ende meiner Zeilen bin, bekomme ich ein Email von Walter Wehrle. Der Journalist, der heute mit uns im Innovation Center war. Selber auch schon über 80. Der Artikel (absolut lesenswert!) für den Walliseller Anzeiger ist bereits fertig geschrieben. Ich lese ihn sofort durch und staune, über die Ideenvielfalt und phantasievolle Darstellung des Erlebten. Und das Ganze in kürzester Zeit! Ein amüsanter Mailaustausch beginnt. Ich will Walter überreden, mit mir diesen Blogeintrag zu schreiben, in der Annahme, dass er vielleicht gar nicht weiss, was ein Blog ist. Weitgefehlt, Walter arbeitet selbst schon an einem Blogprojekt. Ich komme nicht aus dem Staunen heraus, mit welcher Leichtigkeit mir Walter Texte, Bilder und Eingescanntes schickt. Fazit: ich war angetreten, um einer Gruppe Senioren die neuesten technologischen Entwicklungen vorzustellen. Und ich kam zurück, mit einem völlig neuen Bild und Verständnis der heutigen Senioren. Für die erfolgreiche Integration von Generationen braucht es immer zwei Seiten. Die Computeria Wallisellen hat diesen Schritt schon lange gemacht. Nun liegt der Ball bei uns.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Technologie und organisatorische Struktur macht’s möglich!

Vor meiner Schwangerschaft war für mich eine Teilzeit-Karriere schwer vorstellbar. Ich bin bei Microsoft im Marketing tätig. Das Tempo bei Microsoft ist hoch. Die Halbwertszeit von modernen Technologien sehr kurz, die Themen vielschichtig und vernetzt. Kurzum: Meine Arbeit bei Microsoft hat einen sehr hohen Integrationscharakter. Sollte es möglich sein, meine berufliche Tätigkeit weitPia Luder BDM Audience Marketing Manager Microsoft Schweizer zu verfolgen, wenn ich Mutter werde? Hätte ich angesichts der Rahmenbedingungen eine Chance, meine Karriere und Lust am Job wie bisher weiterzupflegen? Meine Befürchtung, im Beruf und Zuhause jeweils nicht zu genügen, die Zeitpläne und Prioritäten nicht aufeinander abstimmen zu können, war gross.   

Erlebt habe ich die Zeit dann aber  ganz anders: Bereits während der Schwangerschaft war ich überrascht, wie mein Manager mit Möglichkeiten auf mich zukam und mir meine bisherige Position in einem Teilzeitmodell anbot. Mit einer Selbstverständlichkeit zeigte er auf, wie wir die Organisation und Kommunikation zukünftig aufgestellt sein müssten, damit es funktioniert.

Die technologischen Werkzeuge waren bereits eingeführt und voll im Einsatz. Unsere Arbeitsmethode entsprach dem arbeitsplatzunabhängigen Konzept und wurde mit den neusten Kommunikationshilfsmitteln unterstützt.

Nun hört es sich an, wie wenn ich mir unnötig Sorgen gemacht hätte – alles stand ja schon bereit. Irrtum: Auch bei Microsoft brauchte es für ein funktionierendes Jobsharing Modell ein Umdenken von Manager und Team. Wir hatten uns auf ein 60 % Jobsharing Modell geeinigt, wobei meine „zweite Hälfte“  neu gefunden werden musste. Das liess sich überaus glücklich lösen; einer weiteren Microsoft-Mutter konnte ein verantwortungsvoller Job mit reduziertem Pensum angeboten werden.

Die Knacknuss liegt aber anderswo: Es ist die Art und Weise des Selbstmanagements, welche den Erfolg in unserem Modell ausmacht. Unsere Arbeitsmittel und Infrastruktur, wie auch unsere Team-Zusammenarbeit ermöglichen mir, von überall aus auf alle Daten und Informationen zuzugreifen. So bleibe ich in meinem Team jederzeit integriert. Ich bleibe „trotz“ 60% Pensum, 100% erreichbar und informiert - wenn ich dies möchte. Ich habe die Gelegenheit, jederzeit meine E-mails auf dem Handy zu erhalten und bei Bedarf sofort zu reagieren, um allfällige Richtungskorrekturen oder zeitkritische Entscheide zu fällen. Mein Projektteam nimmt mich zu 100% wahr. Dies ein wichtiger Erfolgsfaktor, um eine verantwortungsvolle Position in einem Unternehmen wahrnehmen zu können - ohne als „Bremsklotz“ zu wirken. Es ist für mich wichtig, dass ich gewisse Arbeiten jederzeit - auch am Abend - von zuhause erledigen kann. Ich habe stets Zugang zu sämtlichen Tools und Informationen. Ich kann über meine Agenda verfügen, virtuelle Teams optimal und projektgesteuert planen und mich auch von ausserhalb des Büros voll integrieren. So kann im mein Pensum erfüllen und mich nach Erledigungen der Aufgaben gut und zufrieden fühlen.

Eine ganz neue Komponente, welche ich als sehr bereichernd empfinde und früher nicht erkannte, ist meine neu gewonnene Quality Time. Dadurch, dass ich nicht mehr jeden Tag den ganzen Tag vor dem PC oder in Sitzungen verbringe, bin ich auf neue Energiequellen gestossen; die Think Time. Als ich noch Vollzeit gearbeitet habe, wurde oft die Zeit des aktiven Nachdenkens vernachlässigt. Die Tage mit meinem Sohn sind nun komplett anders und entführen mich in die Welt außerhalb des Glashauses. Während meinen freien Arbeitstagen, welche ich mit meiner Familie geniesse und ganz andere Sachen mache, habe ich immer wieder Geistesblitze, neue Ideen und Gedanken welche ich in Ruhe einbringen kann.  Komplexe Themen gehe ich frischer und mit mehr Abstand an. Ich würde fast behaupten, dass ich dank dem 60%-Modell innovativer, produktiver, gezielter geworden bin.

Eine Karriere als Mutter ist grossartig, wenn der Takt zu einem grossen Teil selber gestaltet werden kann. Ich habe durch das flexible Arbeitsmodell und das tolle Team Lebensqualität erhalten. Wir leben gemeinsam die „neue Welt des Arbeitens“! Bei mir funktioniert es. Entstanden ist ein Win-Win: Die gewonnene Produktivität und Energie fliessen 1:1 wieder zum Arbeitgeber zurück und kommen gleichzeitig meiner Familie zugute

Pia Uthmann, seit 2001 bei Microsoft, seit 2006 im Marketing verantwortlich für Geschäftsentscheider, verheiratet und seit 2007 glückliche Mutter mit einem Sohn – und mit einem 60% Pensum bei Microsoft.

„Willing, Enabling, Success… Peformance Studie

Sommerzeit, Ferienzeit, Reisezeit – Auch für Ihre elektronischen Daten?

Die ersten echten Vorboten des Sommers haben uns bereits erreicht, die EURO 08 ist bald vorbei, was bleibt ist viel Lust – und hoffentlich auch Zeit -auf Ferien und Reisen! Aber der moderne Mensch reist ja heute mit Digitalkamera, Mediaplayer, Smartphones und Notebook in die Ferien – nicht um zu arbeiten, nein, aber um die digitalen Bilder zu speichern, Daten abrufen zu können, Internet allzeit zu Verfügung zu haben und vieles mehr. Nicht selten sind die mitgenommenen Geräte  Geschäftsnotebooks und Telefone. Haben Sie die Erlaubnis des Arbeitgebers? Im Falle von Verlust, Diebstahl kann das schwerwiegende Konsequenzen, sogar rechtliche Schritte gegen den Mitarbeiter oder gegen die Firma nach sich ziehen. Bei der Einreise in gewisse Länder kann auch der Grenzschutz verlangen, dass Sie alle Daten offenlegen, bzw. die Festplatten dürfen kopiert und untersucht werden. Das Mitführen von elektronischen Geräten wie Notebooks oder Smartphones sollte also überlegt und geplant sein. Urs P. Küderli

Vor Abreise sollten zumindest die folgenden Schritte befolgt werden:

  • Sichern der Systeme und Daten (Backup)
  • Aktualisieren der Software, des Antivirenschutzes
  • Firewall (installieren) und aktivieren
  • Entfernen aller persönlichen und geschäftlichen vertraulichen Informationen
  • Harddiskverschlüsselungssoftware (wie Bitlocker von Windows Vista), die im Falle eines Verlusts oder Diebstahls Dritten keinen Zugriff auf die Daten und Inhalte gewährt.
  • Passwörter, PINs oder Sicherheitstoken NICHT im Gepäck, bzw. getrennt von den elektronischen Geräten aufbewahren

Zusätzlich empfiehlt es sich auch ein Schliesssystem (wie zum Beispiel die bekannten Kensington Locks) anzuschaffen, so kann ein Gerät auch im Hotelzimmer gesichert werden.

Vorsicht gilt es auch für diejenigen die kein Notebook mit in die Ferien nehmen, aber in der Feriendestination in Internet Cafés auf Ihre Daten und Mails zugreifen wollen, denn häufig sind solche PCs verseucht oder absichtlich mit Malware (Passwortlogger, Datenkopierer, etc.) versehen. Empfohlen ist über öffentliche PCs keine vertraulichen Informationen (Bankdaten, -zugänge, Passwörter, etc.) abzurufen, bzw. zu übermitteln. Ebenfalls würde ich Raten, nach den Ferien die Passwörter für benutze Systeme oder Dienste zu ändern.

Die Zeiten, als Handys lediglich fürs Telefonieren benutzt wurden, gehören der Vergangenheit an. Umfassende Funktionen wie integrierte Kamera, Terminkalender, Spiele, SMS- und MMS-Funktionen, Infrarot- und Bluetooth-Unterstützung oder die Möglichkeit des Surfens im Internet, verwandeln Mobiltelefone in kleine multifunktionale Geräte. Personal Digital Assistants (PDAs) verfügen zumeist ebenfalls über eine Bluetooth-Funktion, welche unterwegs immer deaktiviert sein sollte, das Gerät aber mindestens auf „unsichtbar“ gestellt sein sollte. Überprüfen Sie allerdings einmal welche Informationen auf Ihren Geräten gespeichert sind? Adressen (Kunden), Mails, Dokumente, Fotos, etc. Entsprechend gelten auch viele der Regeln für Computer auch für die Telefone.

Zusätzliche Informationen finden Sie auch unter folgendem Link.

Ich wünsche allen wunderschöne und erholsame Ferien, gute Reise und natürlich Ferien ohne Cyber-Ärger!
Urs P. Küderli, Chief Security Advisor

 

Die Softwareindustrie im Spannungsfeld von Innovation und Nachhaltigkeit

 

Vielfach herrscht beim Thema Technologie und Umweltschutz die Meinung, dass technologischer Fortschritt eine Bedrohung für die nachhaltige Entwicklung ist. Diese Sichtweise ist allerdings viel zu eindimensional. Technologie stellt ebenso eine ChaMarc Holitscher, CSI Lead Microsoft Schweiznce wie eine Herausforderung für eine nachhaltige Entwicklung dar. Ausserdem sind ohne technologische Innovation die komplexen Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts nicht zu bewältigen.

In der Diskussion um den Einfluss technologisc her Produkte auf den Umweltschutz war die Kommunikations- und Informationsindustrie ein bislang weitgehend vernachlässigtes Themenfeld. Ausnahme ist der Hardwarebereich, der in jüngster Zeit starker staatlicher Umweltregulierung ausgesetzt ist, so zum Beispiel was die Entsorgung und das Recycling elektrischer und elektronischer Altgeräte anbelangt.

In der Folge haben die Global Players nachhaltigkeitsorientierte Strategien in die Produktion, Nutzung und Entsorgung ihrer Hardware integriert. Sie kontrollieren dadurch ihre Betriebs- und Marktrisiken und optimieren nicht nur ihre betriebliche Effizienz, sondern beugen Bussgeldern vor, sparen Verwaltungskosten ein und werten ihren Marktwert auf.

Die Softwareindustrie hinkt dieser Entwicklung etwas nach, ist sie betreffend Umweltperformance bis anhin doch weit weniger in den Fokus staatlicher Regulierung und öffentlicher Anspruchsgruppen geraten. Dies unter die Annahme, dass Software keine unmittelbare Auswirkung auf die Umwelt hat.

Nichts zu tun mit Umweltschutz hat Software nur auf den ersten Blick. Im Gegenteil: Softwareunternehmen sind mächtige Innovationsmotoren. Sie leisten mit ihrer Innovationsleistung einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Kraft, die es für die nachhaltige Entwicklung braucht. Auch stellen sie seit langem einen Teil ihres Gewinns für Projekte zur nachhaltigen Entwicklung bereit.

Selbstverständlich gibt es auch eine gegen Innen gewandte Perspektive. Diese betrachtet stärker die sozialen und ökologischen Belastungen, die durch die Softwareindustrie selbst hervorgerufen werden, beispielsweise durch die Produktion oder den Transport der Trägermedien auf denen der Softwarecode verteilt wird. Doch auch in dieser Beziehung verändert sich einiges, wie die Aktivitäten von verschiedenen Softwarefirmen wie etwa SAP, IBM oder eben auch Microsoft beweisen.

Software bietet damit eine unmittelbare Chance für die nachhaltige Entwicklung. Sie stellt zum Beispiel die Möglichkeit zur Dematerialisierung (zum Beispiel Papierlosigkeit oder Gestaltung von materialsparsamen Produkten) und zur Substitution von energieintensiven Handlungen (zum Beispiel durch Reduktion unnötiger Reisetätigkeit durch Videoconferencing). Weitere Potentiale spiegeln sich schliesslich auch in der Möglichkeit wieder, neue und innovative Geschäftsmodelle im Umweltbereich zu ermöglichen oder Umweltschäden systematisch zu beobachten.

So ist gerade der Klimaschutz ohne Innovation im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie überhaupt nicht denkbar. Um dieses Potential zu nutzen muss sowohl der Blick auf die nachhaltige Gestaltung sowohl von Software selbst wie aber auch die konkrete Umsetzung von softwarebasierten Prozessen integraler Bestandteil unseres künftigen Denkens werden.

Internet-Angriffe auf Estland: Was hat das Ereignis mit der Schweiz und Microsoft zu tun?


Ruedi_Rytz
 

Eine Vorahnung, welche Herausforderungen auf moderne Informationsgesellschaften zukommen könnte, gaben vor Jahresfrist die über das Internet ausgeführten Angriffe auf Estland. Die Angriffe standen in Zusammenhang mit der geplanten Versetzung eines russischen Kriegsdenkmals. Als Urheber wurden russische Nationalisten vermutet. Die tatsächliche Herkunft der Angriffe wird aber wohl nie exakt ermittelt werden können.

Sicher ist, dass als Folge der Angriffe verschiedene estnische Internetbanken über Tage blockiert waren. Der Umsatzeinbruch und damit der finanzielle Schaden folgten auf der Hand. Ebenso standen die gut ausgebauten E-Government-Dienstleistungen zeitweise nicht zur Verfügung. Für die Bevölkerung wurde es zunehmend schwierig, sich über Internet-Massenmedien zu informieren und auch die Internet-Kommunikation mit dem Ausland riss teilweise ab.

Das Beispiel zeigt, dass Angriffe auf Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen eines Landes durchaus dazu geeignet sind, der Wirtschaft Schaden zuzufügen und Druck auf Regierungen auszuüben.

Die Schweiz als führender Wirtschaftsstandort hat im Falle einer grösseren Störung in der Informationsinfrastruktur viel zu verlieren: Mehrmals hat der Bundesrat seinen Willen bekundet, die Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen unseres Landes vor Missbrauch, Ausfällen und Angriffen zu schützen, so etwa mit der Gründung des Bereichs ICT-I im Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung [www.bwl.admin.ch] im Jahr 2000, der Schaffung der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität KOBIK (2001) [www.cybercrime.ch] sowie mit dem Aufbau der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI (2003) [www.melani.admin.ch]. Alle diese Stellen haben eines gemeinsam: Sie sind auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Bevölkerung und Staat ausgerichtet. Denn es ist nicht der Staat, der das Internet oder eBanking betreibt – dafür ist die Wirtschaft verantwortlich und das ist gut so. Andererseits ist der Staat als Anbieter des Kollektivguts Sicherheit gefordert. Er muss Bedrohungen erkennen und entsprechend vorausschauend handeln. Ziel muss es sein, ein „System“ aufzubauen, so dass Netz- und Systemunterbrechungen selten, von kurzer Dauer, lokal begrenzt und von geringem Schadensausmass sind. Viele Firmen aus den wichtigen Sektoren (Finanz, Telekommunikation, Energieversorgung, usw.) arbeiten mit  Behördenvertretern gemeinsam an der Erreichung obgenannter Ziele. Die Partnerschaft beruht auf ge-genseitigem Vertrauen und ist von der Einsicht geprägt, dass man gemeinsam stärker ist. Unter guten Freunden muss es andererseits aber auch möglich sein, „Nein“ zu sagen und zu wissen, wo die Grenzen der Zusammenarbeit liegen. In diesem Sinn habe ich sowohl als Leiter der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI wie in meiner neuen Funktion im Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung stets gut mit Microsoft zusammengearbeitet. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass dem so bleiben und damit die Informations- und Kommunikationstechnologien, das Internet eingeschlossen, ein Stückchen sicherer wird.

 
Ruedi Rytz
Leiter der Geschäftsstellen Infrastrukturbereiche 
Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung

 

Wer ist Microsoft Schweiz? Und was ist bei Microsoft grün ausser einem Quadrant des Office-Logos?

Bericht von meinem Praktikum.Regula Kramer Internal Organizational Innovation & Sustainability

Seit zweieinhalb Monaten bin ich Praktikantin bei Microsoft Schweiz. Mein Bereich heisst Organizational Innovation (= etwas machen, das das Unternehmen als Gesamtes weiter bringt) and Sustainability (= dafür sorgen, dass Microsoft Schweiz in Sachen Umwelt und Sozialem seine Hausaufgaben macht). Hier mein Erfahrungsbericht.

Ich habe mich während meinem Studium bei oikos, der Studierendenorganisation für Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Management, engagiert. Und so freute ich mich sehr darauf, mein Wissen und Idealismus in der Praxis zu testen. Und zwar nicht bei einer NGO, sondern gerade beim amerikanischen Softwarehaus Microsoft. (Dass Microsoft Schweiz ein recht selbständiges KMU ist, war mir nicht bewusst.) Ich kannte Microsoft hauptsächlich aus den Medien. Von den Produkten war mir nur Microsoft Office ein Begriff – die Autokorrektur-Funktion von Microsoft Word hat mich  schon x-mal recht irritiert (ob es an mir oder am Programm lag, wollen wir hier nicht näher ergründen…  )

Mein  entsprechend geprägtes Bild von Microsoft (ferner, machtvoller Software-Konzern) wurde schon am ersten Tag auf den Kopf gestellt: Die offene Atmosphäre, all die netten und sehr engagierten Mitarbeiter, aber auch der  unkomplizierte, direkte Kommunikationsstil untereinander  haben mich beeindruckt. Die Mitarbeiter geben alles fürs Unternehmen. Gleichzeitig bewahren sie eine konstruktive, kritische Haltung - auch den eigenen Produkten und Prozessen gegenüber. Genau dies ermöglicht Microsoft Schweiz, sich stets weiter zu entwickeln.
Und meine Angst, bei einer amerikanischen Firma mit unpersönlichen, endlos langen „Linien“ ist weg. Hier arbeite ich in einem Schweizer KMU, bei bester Betreuung in einem kleinen Team.

Nachdem ich das OK für die Praktikumstelle erhalten habe, habe ich mich sehr auf die Herausforderung gefreut (mein 1. Job!), aber insgeheim bei mir gedacht: Wissen die, was für eine kritische Person sie da eingestellt haben? Mit dem Anspruch, etwas bewegen zu können? Ich war unsicher, ob ich ins Unternehmen passen würde. Aber mein Argwohn war unbegründet. Die einzigartige Unternehmenskultur von Microsoft Schweiz erlaubt mir, mich voll einzubringen: Meine Ideen werden gehört und aufgenommen. Zu meinen Aufgaben gehört beispielsweise Erstellen von Webseiten-Strukturen oder Kommunikations-Texten. Bei der Analyse der Aktivitäten von Microsoft punkto Nachhaltigkeit kann ich mein Wissen in diesem Bereich anwenden. Und: Ich darf kritisch sein. Gerade, wenn es um Nachhaltigkeitsthemen geht, ist dies besonders zentral, denn nur so können wir sinnvolle und durchdachte Aktivitäten und Projekte durchführen - und glaubwürdig sein.

Mein Fazit: Arbeiten macht noch mehr Spass als Studieren.

Regula Kramer

Internal Organizational Innovation & Sustainability

Von eingebettem Computing und auf dass...

 …Informatik wieder attraktiver wird! Joanna Stefanska Innovation & Sustainability Manager

Die Schweiz hat international führende Hochschulen. Die Schweiz hat eine lange Erfolgsgeschichte in der Informatik. Und trotzdem nimmt die Zahl der Informatik-Studierenden im Land dramatisch ab. Was ist los? Sehen die Jungen keine Perspektiven in der Informationstechnologie mehr? 

Politiker, Akademiker, Verbände und die Privatwirtschaft arbeiten an unterschiedlichen Ansätzen. Auch ich  habe mir viele Gedanken zu diesem Problem gemacht. Gemeinsam mit anderen Schlüsselpersonen aus der Wissenschafts- und Wirtschaftswelt haben wir einen Ansatzpunkt gefunden, der die Malaise mildern soll: Wir setzen auf attraktive Forschungsthemen und Forschungsfinanzierungsmöglichkeiten als möglichen Hebel zur Verbesserung der Situation.

Vor kurzem konnte Microsoft Schweiz eine fünfjährige Zusammenarbeit mit der ETH und EPFL ankünden.  Ich habe das Projekt einige Monate lang geleitet und begleitet. Im Bereich von „Embedded Software“ soll der neu gegründete  Microsoft Innovation Cluster for Embedded Software (ICES) innovative Forschung ermöglichen und neue Perspektiven schaffen.

Was steckt dahinter? Worum geht es bei „eingebettetem Computern“? embedded computing

Ist es das, was die Illustration zeigt?  

Embedded Computing: Das Thema ist nicht nur wirtschaftlich und gesellschaftlich relevant, sondern irgendwie auch cool. Als „unsichtbare Informatik" erledigt eingebettete Software wichtige Aufgaben, wie etwa als Sensoren, die in Schutzkleidung integriert werden und den Gesundheitszustand des Trägers überwachen. Oder aber als Steuersystem für den öffentlichen Verkehr – als gutinformierte S-Bahn-Loki – oder im Bereich der Umweltbeobachtung und der passenden Warnsysteme, z.B. für Lawinen. Wir sind gespannt, auf welche neuen Ideen die Forscher kommen werden.

Es war eine Freude zu erfahren, wie positiv diese Zusammenarbeit von den Hochschulen selber, aber auch von den Medien, Politikern und von der Industrie aufgenommen wurde. Und diese ist wichtig – der ICES soll nämlich durch enge Zusammenarbeit mit der an der Forschung interessierten Industrie wertvolle Inputs bekommen, aber auch die finanziellen Mittel des Clusters erweitern. Die Forschungsergebnisse sollen wo sinnvoll Schweizer Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Ich freue mich auf die weitere Entwicklung, auf spannende Partner und auf Forscher, die die  Informatiklehrgänge der Schweizer Unis überrennen.

Joanna Stefanska, bei Microsoft Schweiz für Organisationsinnovation und Nachhaltigkeit verantwortlich.

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Corporate Volunteering

Im Juli des letzten Jahres haben wir als Microsoft Schweiz das Corporate Volunteering Projekt gestartet. Magali Häring, Citzenship Coordinator In diesem Projekt ermöglicht Microsoft Schweiz seinen Mitarbeitern drei Arbeitstage pro Jahr in eine NGOs zu investieren, ohne Ferien dran geben zu müssen. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Mitarbeiter Wissen, Erfahrung und einzigartige Fähigkeiten besitzen, die auch andern Unternehmungen und Initiativen zu gute kommen sollen. Unsere Gesellschaft kann nur bestehen, wenn wir uns persönlich für sie interessieren und einsetzen. Jedem von uns tut es gut, wieder einmal aus dem wohlbekannten Arbeits-Alltag heraus zu kommen und sich mit anderen Bereichen, Security-Agenten unterrichten Security4kids - www.security4kids.ch Zielen und Problemen auseinanderzusetzen. Gerade NGOs überleben durch Freiwilligkeit, Interesse und Wertvorstellungen verschiedener Personen – oftmals sind Stress und Zeitmangel Grund für den fehlenden Einsatz und nicht Desinteresse. Mit der Initiative Corporate Volunteering schafft Microsoft seinen Mitarbeitern eine Möglichkeit der Gesellschaft etwas zurück zu geben. Hier in der Schweiz bieten wir vorderhand zwei verschiedene Projekte an: Security4kids und Schweizer Tafel.

 

Zu diesem Thema hat sich das Magazin CSR-News geäußert - hier der Link: Rekrutierung von Corporate Volunteers - Eine empirische Studie


Corporate Volunteering - das ist der internationale Begriff für betriebliche Freiwilligenprogramme, bei denen Unternehmen im Rahmen ihrer Corporate-Citizenship-Strategie das uneigennützige Engagement ihrer Mitarbeiter durch unterschiedlich weitreichende Ressourcen fördern oder sogar selbst Projekte mit Partnern aus der Zivilgesellschaft initiieren. Eine Herausforderung bei der Umsetzung eines Corporate-Volunteering-Programms, liegt darin motivierte Arbeitskräfte zu finden.....

Schauen wir zurück auf die letzten 8 Monate, dann stellen wir fest, dass bereits ein Viertel aller MDie Schweizer Tafel verteilt Lebensmittel an Bedürftige: www.schweizer-tafeln.ch icrosoft-Mitarbeitenden in einem der Corporate Volunteering Projekte mitgemacht haben. Das Feedback der Teilnehmer an uns ist sehr positiv ausgefallen, die Erfahrung wurde als neu und bereichernd bezeichnet - viele unter ihnen machten sich nach ihren Einsätzen  Gedanken über das was sie erlebt hatten und entwarfen auch Lösungsansätze oder Verbesserungsvorschläge gemeinsam mit den und für die jeweiligen NGO's. Ich habe Freude und Genugtuung, wenn ich diese Entwicklung sehe: die Möglichkeit, sich in einer NGO zu betätigen, wird genutzt - das Angebot ist auf fruchtbaren Boden gefallen! Ein wenig stolz schaue ich auf uns "Microsofties" und freue mich, dass sicher auch in Zukunft weitere - neue Projekte auf Begeisterung stossen werden.

Übrigens: Gerade eben erreicht mich das mail eines Kollegen - er schlägt ein Projekt zur Rettung des Bergwaldes vor! Coole Idee - das werden wir anschauen.

Magali Häring
Citizenship Coordinator

Rückblick auf den School of the Future Gipfel 2007 in Helsinki

von Thomas Leitch-Frey, Grossrat, Kanton Aargau

Thomas LeitchIch durfte Anfang November 07 in Helsinki am dritten weltweiten School of the Future Gipfel von Microsoft teilnehmen, welcher im Rahmen der Bildungsinitiative „Partners in Learning“ stattfand. Dieser Gipfel war ein internationales Treffen von über 300 Erziehungswissenschaftern, Managern, Behördemitgliedern und Entscheidungsträgern aus über 50 Ländern, die an der Verbesserung des Bildungs-und Schulwesens arbeiten. Während dreier Tage wurden in Helsinki „Best Practices“ ausgetauscht und über das Konzept von „Innovation im Zeitalter der Rechenschaftspflicht“ debattiert.

Wohl nicht von ungefähr wurde dieser dreitägige Gipfel in Helsinki abgehalten. Wann immer seit Pisa über modernen Unterricht diskutiert wird, ist Finnland das Vorbild.

Die finnische Bildungsministerin Sari Sarkomaa berichtete in ihrem Referat über das Land und sein Bildungssystem. Schon die Bildungsprinzipien des zweifachen Pisa-Siegers unterscheiden sich erheblich von den schweizerischen, und entsprechend anders gestaltet sich der Schulalltag – mit vielfältigen Angeboten statt reglementiertem Druck, mehreren Lehrern im Klassenzimmer und Schülern, die sich selbst bewerten. Ein Grundstein für den finnischen Schulerfolg wird in der Lehrerausbildung gelegt.

Als Lehrer und in der interkantonalen Bildungspolitik tätiger Grossrat aus dem Kanton Aargau interessiert mich das integrative finnische Schulsystem. Wir können für unsere anstehenden Reformen viel davon lernen. Im Aargau sind wir im Moment an einer grossen Bildungsreform. Aber auch in der kleinräumigen Schweiz mit ihren 26 kantonalen Bildungssystemen bewegt sich was. Das Projekt Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS) ist seit 2001 eine strategische Priorität der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren. Im Anschluss an die am 21. Mai 2006 vom Schweizer Stimmvolk verabschiedeten Bildungsartikel aktualisiert und harmonisiert die neue Vereinbarung die wichtigsten Eckwerte der obligatorischen Schule und führt Steuerungsinstrumente und Anordnungen für die Organisation des Schultages ein. Ein Kernstück des HarmoS-Konkordates sind landesweit verbindliche Bildungsstandards. Damit diese Standards festgelegt werden können, braucht es detaillierte Referenzrahmen. Diese werden momentan in wissenschaftlichen Projekten entwickelt. Auch ein gemeinsamer Deutschschweizer Lehrplan für die Volksschule wird entwickelt. Darin werden auch die neuen Medien und nicht zuletzt der Umgang und Nutzen der Informatik ein Thema sein.

Der Australier Bruce Dixon, Vorsitzender von Partners in Learning, Gründer und Präsident der Stiftung Anywhere, Anytime Learning sprach zum Thema „Ein neues Zeitalter der Bildung“. Die Herausforderung des 21.Jahrhunderts könne nicht mit dem Denken des 20.Jahrhunderts gelöst werden. Die Globalisierung und Digitalisierung verändere die Kommunikation und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit vollständig. Schulen würden international verglichen (Pisa), die Schülerinnen und Schüler könnten sich über Internet und virtuelle Plattformen besser und umfassender informieren.

Innovation in the Age of Accountability – Innovation im Zeitalter der Rechenschaftspflicht

Rund um die Welt wählen Länder für ihr Bildungssystem verschiedene Modelle und Systeme der Rechenschaftspflicht. In gemischten Diskussionszirkeln wurden im Anschluss an drei Referate wurden Fragen wie die Messbarkeit und Bewertung von gelerntem Wissen, die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler, die Investitionen im Erziehungsbereich und die Art, wie sich die Schule organisiert. Die Diskussionen waren interessant aber auch kontrovers.

 Schulbesuche

Hiidenkivi Schule HelsinkiFür mich waren am zweiten Tag die Schulbesuche ein weiterer Höhepunkt. Am Morgen besuchte ich die Hiidenkivi Comprehensive School in Helsinki, am Nachmittag eine kleine Primarschule (1.-6.Klasse), die Metsola elementary School. Die Schulgebäude wirken bereits von aussen modern und transparent. Das liegt wohl daran, dass in Finnland nur die besten Architekten Schulen entwerfen. Natürlich sind die Schüler vor allem in ihrem Klassenzimmer, aber der Unterricht ist so weit wie möglich individualisiert. In kleinen Studierzimmern können die Jugendlichen in Ruhe arbeiten, wenn sie das möchten.

 

Thomas Leitch-Frey (www.leitch.ch)

Grossrat Kanton Aargau
Sekundarlehrer an der Kreisschule Mutschellen (www.kreisschule.ch)
Mitglied der Kommissionen: Bildung, Kultur und Sport und Volkswirtschaft und Abgaben
Mitglied der Interparlamentarischen Kommission Bildungsraum Nordwestschweiz

Dank Open XML to DAISY XML - Barrierefreie digitale Dokumente

Von Markus Riesch, CIO, Stiftung Zugang für alle (Zürich) 

Neben dem Internet gibt es noch eine weitere grosse Quelle von digitalen Informationen, nämlich digitale Dokumente, die taMR1gtäglich millionenfach in jedem Büro, unterwegs oder zu Hause erzeugt werden. Digitale Dokument können durch verschiedene Produkte erstellt werden und in verschiedenen Formaten abgespeichert werden. Die häufigsten Formate sind PDF, Microsoft-Office-Formate (Word, Excel usw.) oder Open-Office-Dokumente. Im Unterschied zu Nur-Text-Dokumenten (.txt) enthalten diese Formate ebenfalls Strukturinformationen. Diese Strukturinformationen definieren zum Beispiel einen Titel als Überschrift oder Tabelleneinträge als Zellen. Gerade für Menschen mit Behinderungen sind diese Strukturinformationen von grosser Bedeutung, denn nur so kann die Bedeutung der Elemente auch von Menschen mit Einschränkungen erkannt werden.

All diese Formate sind aber nur teilweise zugänglich für Menschen mit Behinderungen. Eine synchrone Darstellung, die verschiedene Sinne anspricht, ist nicht möglich. Für blinde Menschen wäre ein navigierbares Hörbuch geeignet, für gehörlose Menschen ein Ergänzung mit Gebärdenvideos oder für Lernbehinderte eine Kombination von (einfache) Sprache, Bild und Ton. Um diese Anforderungen von Menschen mit Behinderungen zu erfüllen, braucht es einen einheitlichen Standard für digitale Dokumente. Geeignet hierzu ist der weltweite DAISY-Standard, welcher auf bestehenden offenen Standards aufbaut und mit welchem navigierbare, barrierefreie Multimedia-Dokumente erstellt werden können.

DAISY-Format

Das DAISY-Format wird zurzeit vor allem für navigierbare Hörbücher für blinde und sehbehinderte Menschen eingesetzt (weitere Informationen zu DAISY-Hörbücher). Dazu werden die einzelnen Texte von professionellen Sprechern vorgelesen und die Hierarchie wird in einem zusätzlichen Navigation Control Center (NCC), einem HTML-Dokument, definiert. So entsteht ein navigierbares Hörbuch. Dabei ist der eigentliche Text nicht digital sondern als Audio-Datei im mp3-Format vorhanden. Inzwischen gibt es auf Deutsch über 200′000 DAISY-Hörbücher.

DAISY-Format

Das DAISY-Format wird zurzeit vor allem für navigierbare Hörbücher für blinde und sehbehinderte Menschen eingesetzt (weitere Informationen zu DAISY-Hörbücher). Dazu werden die einzelnen Texte von professionellen Sprechern vorgelesen und die Hierarchie wird in einem zusätzlichen Navigation Control Center (NCC), einem HTML-Dokument, definiert. So entsteht ein navigierbares Hörbuch. Dabei ist der eigentliche Text nicht digital sondern als Audio-Datei im mp3-Format vorhanden. Inzwischen gibt es auf Deutsch über 200′000 DAISY-Hörbücher. In der Schweiz produziert die Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte (SBS) jeden Tag weitere DAISY-Bücher.

Daisy-Abspielgerät Victor Reader Stream (öffnet Bild als JPG-Datei)

Save as DAISY

Diese aufwändige Produktion ist für alltägliche Dokumente natürlich völlig unbrauchbar. Es braucht hierfür eine Lösung, wo direkt aus einem Programm ein DAISY-XML erstellt werden kann. Für Microsoft Word wird nun ein Add-In entwickelt, welches die Funktion “Speichern als DAISY” ermöglicht. Ein Konverter wandelt das von Microsoft geförderte Open-XML-Format mit einem Klick in DAISY-XML um. Natürlich muss die Strukturinformation im Word-Dokument bereits vorhanden sein (z.B. müssen Titel als Überschrift 1-n definiert sein), damit diese Information auch im XML-Dokument übernommen werden kann.

Speichern unter DAISY

Das so entstandene DAISY-XML ist noch kein Hörbuch. In einem weiteren Schritt ist es nun aber denkbar, dass über Text-to-speech automatisch ein navigierbares Hörbuch entsteht. Bei der Sprache handelt es sich um eine synthetische Sprachausgabe, die in Form von mp3-Dateien gespeichert wird. Das aus Word entstandene DAISY-XML kann auch mit Multimedia-Inhalten, die synchron präsentiert werden, ergänzt werden. Die Synchronisierung wird in einem SMIL-Dokument definiert. DAISY-XML wird auch als Digital Talkinb Book (DTB) bezeichnet. Ich möchte aber bei DAISY-XML bleiben. “Talking Book” ist verwirrend, da es sich vorerst ja nur um ein Text-Format handelt.

Ein XML-Converter wandelt ein Open XML Dokument aus Word in ein DAISY-XML um. Dieses kann nun ergänzt werden mit weiteren Formaten wie mp3 oder Multimedia.

Erste Version vom DAISY-Translator für Word

Der Translator von Word zu DAISY-XML wird als OpenSource-Projekt entwickelt. Auf SourceForge.net kann bereits eine erste Version des Open XML to DAISY XML Add-In für Word herunter geladen und ausprobiert werden. Feedback und Diskussion zum Translator ist erwünscht!

Ausblick

Diese Exportfunktion in MS Word ist ein Meilenstein und ein Durchbruch für DAISY. Die Entwicklung muss aber weitergehen.

DAISY-XML schafft neue Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen:

  • Die DAISY-DTB-Files können gut auf Braille-Druckern und Grossschriftdruckern ausgedruckt werden
  • Automatische Erstellung von DAISY-Hörbüchern aus einem DAISY-XML (text to speech)
  • Integration von Gebärdenvideos
  • DAISY-DTB kann mit einem Klick erstellt werden (z.B. von Dozenten für behinderte Studenten)
  • Barrierefreie Alternative für häufig unzugängliche PDF-Dokumente im Internet (gesetzliche Vorgabe für Behörden)
  • Das Open-Source-Projekt Open XML to DAISY XML als Grundlage und Referenz für andere Software-Hersteller

Weltweites Partners in Learning Treffen in New York

claudia_balocco Heute bin ich den ersten Tag wieder im Büro nach einer intensiven Arbeitswoche in New York, wo sich alle Microsofties, welche den gleichen Job machen wie ich, zum weltweiten Austausch getroffen haben. Ich bin bei Microsoft Schweiz zuständig für unser weltweites Bildungsengagement Partners in Learning, eine globale Initiative, welche im Bildungswesen innovative Ansätze – unter anderem durch den Einsatz von Computer – fördert.

Parters in Learning Verantwortliche aus aller Welt Kurz vor unserem Treffen hatte Bill Gates in Berlin öffentlich bekannt gegeben, dass Microsoft diese Bildungsinitiative für weitere fünf Jahr verlängert, und so diskutierten nun über 100 Personen aus aller Herren Ländern darüber, wie der Übergang „in die zweite Runde“ auszugestalten sei und welche Anpassungen in der Ausrichtung vorgenommen werden. Es war höchst motivierend, mich mit anderen Länderverantwortlichen auszutauschen und zu sehen, wie die Prioritäten in ihrem Land sind – und wie ihre Realitäten aussehen. Die Stärke von Partners in Learning liegt meines Erachtens in der lokalen Umsetzung, welche mir und den anderen Länderverantwortlichen ermöglicht, gemäss unseren lokalen Gegebenheiten und Prioritäten aktiv zu werden. Und ich kann Ihnen sagen: das ist für einen globalen Konzern nicht sehr üblich – Sie können sich vorstellen dass es für unsere Mitarbeitenden im Verkauf oder im Marketing lokal nicht so viel Handlungsspielraum gibt :-) !

Der Austausch wird bei Microsoft gross geschrieben, nicht nur zwischen den Lehrkräften im Rahmen des Innovative Teachers Programmes, wo gerade weltweit die Schallgrenze von 1 Million beteiligten Lehrkräften in 73 Ländern (inklusive der Schweiz!) durchbrochen wurde, sondern auch innerhalb der Organisation. Während das technische Training für Lehrkräfte, welches die Kollegin aus Bulgarien entwickelt hat, hierzulande weniger relevant ist, haben wir in der Schweiz beispielsweise Ideen aus Finnland aufgenommen bei der Entwicklung unserer security4kids Initiative, welche nun wiederum in Holland aufgenommen wurden und dort – angepasst - weiterlebt…. Mehr dazu, wie es in der Schweiz weitergeht, regelmässig im Innovative Teachers Newsletter oder an dieser Stelle.

Claudia Balocco

Education Programs Manager

 

Kriminelle Energie ist überall – auch im Internet


Urs P. Küderli

Mit dem Wachstum und der Verbreitung des Internets sind wir endgültig ins Informationszeitalter eingestiegen. Nebst all den wunderbaren Möglichkeiten des globalen Netzwerks, werden wir tagtäglich auch auf die Schattenseiten der neuen Technologie hingewiesen. SPAM, Betrug, Diebstahl, Phishing, Verlust von Kundeninformationen, um nur einige zu nennen.

Gemäss kriminalistischen und psychologischen Studien sind ca. 10% der Bevölkerung latent bereit ein Verbrechen zu begehen, ca. 80% sind opportunistisch bereit illegales zu tun – zusammengezählt ein gewaltiges Potential an krimineller Energie.

Warum ist (auch) das Internet eine attraktive Plattform für kriminelle Handlungen? Hauptsächlich aus vier Gründen - das Internet ist:

  • global,
  • anonym,
  • schwierig nachverfolgbar und
  • bietet wertvolle Ziele

Es sind längst nicht mehr die Skript-Kiddies (unerfahrene Hacker die mittels automatisierten Techniken und Programmen versuchen in Systeme einzudringen) die uns Sorgen machen, es sind gezielte, finanziell motivierte Angriffe auf Regierungen, Firmen und Privatpersonen; die Informationsgesellschaft ist Cyberkriminellen mit gezielten Manipulationen ausgesetzt. Dabei werden jährlich Millionen von Menschen durch Betrüger im Internet beraubt oder geschädigt.

Wenn wir also zu der der grossen Menge opportunistisch veranlagten Kriminellen zurückkehren, bedeutet das, dass wenn wir Angriffe schwierig und mit grossem Auwand verbunden machen, eine Reduktion der ausgeführten Angriffe erreichen können. Oder einfacher gesagt: Je höher die Hürde, desto tiefer die Erfolgsquote. Was bedeutet das konkret?

Microsoft bietet hier eine ganze Reihe von technischen Lösungen an. Die Erfahrung zeigt, dass dies zwar ein wichtiger - aber eben nur ein Teil der nötigen Massnahmen ist. Einer der wichtigsten Faktoren zur Kriminalprävention - auch im Netz - ist und bleibt der Mensch, bzw. sein Verhalten. Aus diesem Grund engagiert sich Microsoft stark im Präventionsumfeld (User Awareness). Dazu gehören zum Beispiel die enge Zusammenarbeit mit Behörden und Strafverfolgungsorganisationen lokal und international. Natürlich können wir das Problem der Internetkriminalität nicht alleine Lösen. Deshalb ist es wichtig Allianzen einzugehen. Beispiele wie Security4Kids haben wir bereits in diesem Blog gesehen.

Microsoft ist auch aktives Gründungsmitglied des Vereins Infosurance, dessen Ziel es ist sich auf Informationssicherheit für Privatpersonen und KMU zu konzentrieren. In ungefähr einem Monat, am 6. März 2008, findet zum dritten Mal der Swiss Security Day unter dem Patronat der Infosurance statt. Eine gute Gelegenheit, Informationssicherheit für einen Tag in den Mittelpunkt zu stellen! Anlässlich des SSD finden in verschiedensten Firmen und Organisationen Aktivitäten rund um Sicherheit statt. Auch bei Ihnen? Informationen zu Infosurance und dem Swiss Security Day 2008 finden Sie auch unter: http://www.infosurance.ch, bzw. über eine Nachricht an mail@infosurance.ch.

Anlässlich des Swiss Security Days ist von Infosurance auch das 5-Punkte Programm entstanden. Dies stellt eine gute Basis für eine erfolgreiche Informationssicherheit dar. Checken Sie doch gleich selbst, ob Sie sicher im Netz unterwegs sind!

1.       Datensicherung

Wie wertvoll sind Ihre Daten? Sichern Sie sie regelmässig auf DVD, CD oder auf Band. Kontrollieren Sie, ob Ihre Daten tatsächlich gespeichert worden sind.

2.       Virenschutz

Welche Viren gelangen auf Ihren Computer? Praktisch keine, wenn Sie ein Virenschutzprogramm installieren. Stellen Sie das Programm so ein, dass es Aktiv läuft und automatisch und regelmässig seine Virenliste aktualisiert und damit Gefahren bannt.

3.       Firewall

Wussten Sie, dass Ihr Computer im Internet viele unsichtbare Türen öffnet? Wenn Sie eine Firewall installieren, schliesst diese zuverlässig alle Türen, die nicht offen sein müssen. Zudem überwacht sie automatisch die Aktivitäten im Internet und alarmiert Sie bei Problemen.

4.       Software-Update

Wer könnte Sie besser mit Sicherheit versorgen als die Hersteller all Ihrer Programme? Warten Sie Ihre Programme. Richten Sie sie so ein, dass regelmässig automatisch neuste Updates heruntergeladen und installiert werden. Damit sind Sie auf der sicheren Seite.

5.       Verhalten

Wann verhalten Sie sich verantwortungsvoll? Wenn Sie Ihren Computer mit einem cleveren Passwort schützen: Zahlen-Buch